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Street-Tag sind mir eigentlich ziemlich gleich. Ich habe nichts gegen sie, im Gegenteil: Ein Stadtbild ohne Geschmiere an den Wänden ist nicht meines. Mit cleanen Städten kann ich nichts anfangen und darin möchte ich nicht wohnen.

Es ist nun aber so, dass ich mit den Tags nichts im spezifischen anfangen kann. Weder dessen Sinn erkenne, noch eines vom anderen auseinanderhalten kann. Tags sind für mich „urbanes Grundrauschen“, aber keine Kunst.

Im Gegensatz dazu stehe ich erstaunt vor diesen in Frankfurt gefundenen Exemplaren. Ich mag es, wenn mit wenigen Stilmitteln gearbeitet wird und dadurch eine extrem hohe Wiedererkennung erreicht wird.

Wer auch immer dieser kleine Schmierfink ist, er hat meine volle Aufmerksamkeit.

Seine Tags haben mehr Aussage, mehr personality und eine größere Plakativität als 99% der umstehenden Werbeplakate.
Das ist für mich Kunst!

Über Berichte, wo ich noch mehr von dem Künstler finden kann, immer her!