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Das geplante wireing meines Step-Sequenzers, welchen ich in seinem kompletten Aufbau und seiner Funktionalität in einem separaten Post vorstellen möchte, ist dem folgenden Prinzip zu entnehmen:

Ein Taktgeber (Clock) triggert zwei Counter-Module (8Step1 und 8Step2) an. Diese würden parallel und synchron bei jedem Tick des Counters um eins erhöht durchlaufen, wenn diese nicht über einen FlipFlop reguliert würden. der FlipFlop hält den einen Counter an, während der andere läuft und umgekehrt.

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Die Counter werden mit Decade Countern der Reihe 4017 realisiert. Diese sind extrem verfügbar und Preisgünstig (40 Cent).

Versuch 1: (Reset-Schaltung)
Das Prinzip funktioniert nur wenn jeder der beiden Counter zwei Zählstelle mehr besitzt als für die acht Schläge notwendig währe. Den zusätzlichen neunte Schlag nenne ich „hold“. Dieser ist aktiv, immer dann wenn der gesamte Counter schlafen soll, weil der andere zu diesem Zeitpunkt hochzählt.
Die Hold-Stellung ist dann aktiv, wenn der FlipFlop Strom auf den Reset-Eingang des Counters legt. ist der Reset-Eingang mit positiver Ladung versorgt, hält dieser den Impuls auf dem ersten Schlag und zählt immer nur von eins bis eins. Er bleibt also auf der eins, dem hold stehen. Beide Counter sind dann so angeschlossen, das der reale erste und der reale neunte Schlag auf dem zweiten Output sitzen.
Wird durch die Ausgangsstellung der FlipFlops der zweite Counter angehalten, so zählt der erste hoch bis zur neunten Stelle, das den achten Schlag repräsentiert. Springt dieser Counter auf den zehnten (ich nenne diesen FlipTrigger), steuert er damit den Triggereingang vom FlipFlop an, wobei dieser sofort veranlasst, das der Reset des ersten Counterst mit Ladung versorgt wird und der zweite Counter „freigelassen“ wird.
Der zweite Counter wird äquivalent zum ersten verdrahtet, sodass sich stehst eine Reihe von 8 Schlägen pro Counter ergibt. Insgesamt werden 16 Schläge durchgezählt.

Die ersten Prototypen haben ergeben, das die Schaltung prinzipiell funktioniert, jedoch eine sehr konstante Stromquelle benötigt, die an den Grenzen meines 9V Blogs gekratzt haben. Der Effekt bei sinkender Energie war das der FlipFlop wesentlich mehr Zeit in Anspruch genommen hat, so das der Übergang zwischen dem achten und neunten Schlag deutlich länger war. Die FlipFlop Kontroll-LED’s haben in diesem Stadium beide geleuchtet. Um hier ein endgültiges Boarddesign zu konstruieren benötige ich ein Labornetzgerät, das ich noch nicht besitze.

Versuch 2: (Disable-Schaltung)
der Decade Counter 4017 besitzt einen Disable-Eingang (manchmal auch enable genannt). Je nach dem wie dieser gepolt ist gibt mal positive oder negative Energie auf diesen Eingang um den gesamten IC anzuhalten.
Zu überlegen ist, ob durch Nutzung des Disable-Einganges die Schaltung so aufgebaut werden kann das sie zuverlässiger 16-Steps zählen kann. dabei währe zu beachten, das der erste Output tatsächlich als eins geschaltet werden wird.
Hierzu habe ich noch keinen Prototypen gebaut und bin so den Beweis der Funktion schuldig.

Ferner:
es währe weiterhin möglich den FlipFlop mit dem Vcc (Plus-Strom-Versorgung) des IC’s zu verbinden um so bei einem Flop den kompletten Strom des IC’s abzustellen. Das erwies sich jedoch als ungut, da die Clock weiter eingangssignale Liefert und der IC zu instabilen Zuständen kommt.

Nach dem der erste Prototyp als Referenz auf dem Breadboard läuft, werde ich die Schaltung erläutern und selbstverständlich publizieren. Über Erfahrungsaustausch und Interesse Freue ich mich besonders.